Grundschule Glane
 

Mit Kunst Frieden ausdrücken - Viertklässler zu Besuch im Museum Kalkriese

Am Dienstag, den 28. Januar waren die beiden vierten Klassen im Museum in Kalkriese. Hier besuchten sie die Ausstellung "14/18 - damals nicht jetzt nicht, niemals! - Ist Frieden möglich?" Die Ausstellung will an den 1. Weltkrieg erinnern, damit wir uns immer wieder darum kümmern, dass es in Zukunft nie wieder Krieg gibt - sondern wir fähig sind, in Frieden zu leben.

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Die SchülerInnen wurden von Professor Brenne, einem Kunstpädagogen der Universität Osnabrück, und einigen Studierenden begrüßt. Die von den Kindern mitgebrachten Objekte, die sie mit dem Thema Krieg in Verbindung bringen, wurden anfangs in die Mitte gelegt und jeder konnte dazu erzählen und erklären. Von (Spielzeug-) Waffen über echte Militärausweise bis hin zu Ketten und dem Tagebuch der Anne Frank - die SchülerInnen waren gut vorbereitet und nun voller Tatendrang.

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In der ersten Praxisphase fanden sich die Kinder in Kleingruppen zusammen und erprobten und stellten schließlich mit Requisiten Standbilder zum Thema Frieden dar. Sie kamen zu beeindruckenden, durchdachten Ergebnissen.

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Im Anschluss ging es in die Ausstellung. Für diese Ausstellung hatte der Osnabrücker Künstler Volker Johannes Trieb in Frankreich Eichenstämme gekauft, die noch heute nach 100 Jahren Spuren des Krieges in sich tragen. Diese wurden in Würfel gesägt und an 31 verschiedene Künstler aus der ganzen Welt – aus damals beteiligten Staaten geschickt. Diese haben daraus zum Thema „Nie wieder Krieg“ Friedenszeichen gestaltet.Die Ausstellung soll weltweit gezeigt werden, um den geführten Dialog weiter zu tragen.

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Inspiriert durch die Werke der Künstler schufen die SchülerInnen nun in Einzelarbeit ihre eigenen Objekte zum Thema Frieden. Hierzu bekam jedes Kind einen Schuhkarton, der frei gestaltet werden durfte. Die StudentInnen hatten eine große Auswahl an Materialien bereit gestellt, mit denen nun gearbeitet werden konnte. Aus Watte, Federn, Modelliermasse, Seilen, Perlen, Glitzer, Stiften, Kleber uvm. entstanden die unterschiedlichsten und sehr kreativen "Friedensobjekte".

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Diese Objekte werden nun noch bis Mitte Februar in Kalkriese ausgestellt.

Nach diesem spannenden Vormittag, an dem die Zeit nur so verflog, verabschiedeten und bedankten sich Prof. Brenner und die StudentInnen von den Glaner SchülerInnen, die sich widerum auch für die Zeit im Museum bedankten.